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Dass
Arbeit lohnenswerter sei,dafür steht er, der erste Mai. Denn
früher waren ohne Rechte die Arbeiter, schon fast wie Knechte, da
gibt es heute ohne Ende, Gewerkschaften und auch Verbände. Wo
einst vom Herrn diskriminiert, haben Arbeiter sich organisiert. Damit
Erinnerung nicht verblasst, hat man den ersten Mai verfasst zum
Tag der Arbeit auf der Erde, damit Gerechtigkeit Herr werde den
Mächtigen und Superreichen, wenn sie nicht von der Stelle
weichen. Dem Ganzen Einigkeit leiht Kraft, die
Ausgleich für das Schuften schafft.
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In
Amerika, dem unendlich weiten, fing es einstmals sehr blutig
an, Arbeiter wollten erstmals erstreiten, dass vom
Lohne menschlich man leben kann. Achtzehnhundersechsundachtzig floss
das Blut im Arbeitskampf, und mancher Fabrikboss dacht sich, dass
bald nachließe der Dampf. Doch Mut ergriff Männer und Frauen, die
allzu lange schwer gelitten, die Welt begann, nach Chicago zu
schauen, auch anderswo wurden Rechte erstritten. Der
erste Mai ist ein Feiertag, an dem nicht nur der Arbeiter
feiern mag.
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Kinderarbeit,
Ausbeutung, Schläge, Schmutz und auch Schikanen, waren
früher von Bedeutung auch für unsre eigenen Ahnen. Arbeitgeber
ohne Scheu saugten bis zum Letzten aus, hatten Geld
und Gold wie Heu, waren im Palast zuhaus. Dass dieses
nie mehr geschieht, dafür steht der erste Mai und so
manches Kampfeslied dankt, dass heute wir recht frei protestieren,
demonstrieren, und auch unsre Meinung sagen, notfalls
uns auch nicht genieren, einen Arbeitskampf zu wagen. Von
den USA bis zur Türkei hat man frei am ersten Mai.
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Noch
immer liegt manches im Argen, auch jetzt, in der heutigen Zeit, und
nicht alle können es sagen, der erste Mai hat uns befreit. Noch
zu viele werden geknechtet, für Schwerstarbeit nicht mal
entlohnt, fast wie Sklaven sind sie und entrechtet, weil
das Geld über ihnen hoch thront. Noch haben sie sich nicht
erhoben, doch dauert es wohl nicht mehr lang, die
Fäden, die sind schon gewoben für der Freiheit notwendigen
Gang. Noch immer sterben wie Fliegen Kinder Hungers,
an Schlägen und Gift, sie müssen am Herzen uns liegen, weil
ihr Leid uns alle betrifft. Noch immer sind nicht alle frei auf
der Welt zum ersten Mai. Dass dies Elend nicht lange mehr sei, ist
uns, weiss Gott, nicht einerlei.
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