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Sound-Planet - Gedichte - Ehrung

Ehrung




Heute ist dein Ehrentag,verdient hast du dir das schon lange,
was zu sagen ich vermag,
macht mich froh und gar nicht bange.
Dreißig Jahre hilfst du schon,
dass des Vereines Kasse stimmt,
willst kein Lob und keinen Lohn,
du bist's der gibt und niemals nimmt.
Heute ist dein Ehrentag,
denn du bist unendlich fleißig
wär's vermessen, wenn ich sag,
wir trinken auf die nächsten dreißig?

---

In diesen alten Wänden
halten wir uns an den Händen
und wollen ein Lied dir singen,
es soll in den Ohren dir klingen.
Denn dieses Jahr ist dein Jahr
und du bist unser Jubiliar.
Ich weiss, du kannst Reden nicht leiden
und bist einfach viel zu bescheiden,
dass dein Loblied wir lauthals sängen,
willst dich nie in den Vordergrund drängen.
Doch die Bühne, die wartet auf dich,
dein Beifall sei königlich.
Ja, dich, Lieber schaue ich an,
komm hoch, dass man dich sehen kann.
In dieser besonderen Stunde
sei dein Name in aller Munde.

---

Heute sind wir zusammen gekommen,
um dein Lebenswerk zu ehren,
es sei dir unbenommen,
uns zu schelten und zu belehren.
Wir wissen, du scheust das Getue
und Gerede um deine Person
und wir lassen dich auch gleich in Ruhe,
doch zuerst bekommst du deinen Lohn.
Die verdiente Ehrenmedaille,
die nicht jeder zu tragen vermag,
ist sie auch nur eine Lappalie,
wir verleihen sie an diesem Tag
einem, der mit uns treu ist verbunden,
der kommt, ob es stürmt oder schneit,
der geopfert hat so viele Stunden
und der immer zur Hilfe bereit.
Deine Selbstlosigkeit wollen wir achten,
denn nicht viele sind so, wie du bist,
und was immer zusammen wir machten,
war so gut, dass man's nie mehr vergisst.
Heute sind wir zusammen gekommen,
um den Freund und den Menschen zu ehren,
er gab stets und hat niemals genommen,
zu helfen sein einzig Begehren.

---

Wenig ist's, was wir dir schenken,
viel zu wenig für die Zeit,
wenn der Taten wir gedenken,
für die stets warst du bereit.
Hast auch manchmal du gescholten,
wenn etwas daneben ging,
der Sache hat dein Wort gegolten,
an der dein treues Herz dir hing.
Hast gewaltet und geschaltet,
immer wo es nötig war,
dein Eifer ist niemals erkaltet
und niemals machtest du dich rar.
Wenig ist's, was wir dir schenken,
doch nimm' die Gaben nun zur Hand,
durch sie sollst du an uns denken
im wohlverdienten Ruhestand.









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