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Heute
ist dein Ehrentag,verdient hast du dir das schon lange, was zu
sagen ich vermag, macht mich froh und gar nicht bange. Dreißig
Jahre hilfst du schon, dass des Vereines Kasse stimmt, willst
kein Lob und keinen Lohn, du bist's der gibt und niemals nimmt. Heute
ist dein Ehrentag, denn du bist unendlich fleißig wär's
vermessen, wenn ich sag, wir trinken auf die nächsten dreißig?
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In
diesen alten Wänden halten wir uns an den Händen und
wollen ein Lied dir singen, es soll in den Ohren dir klingen. Denn
dieses Jahr ist dein Jahr und du bist unser Jubiliar. Ich
weiss, du kannst Reden nicht leiden und bist einfach viel zu
bescheiden, dass dein Loblied wir lauthals sängen, willst
dich nie in den Vordergrund drängen. Doch die Bühne, die
wartet auf dich, dein Beifall sei königlich. Ja,
dich, Lieber schaue ich an, komm hoch, dass man dich sehen
kann. In dieser besonderen Stunde sei dein Name in
aller Munde.
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Heute sind wir
zusammen gekommen, um dein Lebenswerk zu ehren, es
sei dir unbenommen, uns zu schelten und zu belehren. Wir
wissen, du scheust das Getue und Gerede um deine Person und
wir lassen dich auch gleich in Ruhe, doch zuerst bekommst du
deinen Lohn. Die verdiente Ehrenmedaille, die nicht
jeder zu tragen vermag, ist sie auch nur eine Lappalie, wir
verleihen sie an diesem Tag einem, der mit uns treu ist
verbunden, der kommt, ob es stürmt oder schneit, der
geopfert hat so viele Stunden und der immer zur Hilfe bereit. Deine
Selbstlosigkeit wollen wir achten, denn nicht viele sind so,
wie du bist, und was immer zusammen wir machten, war
so gut, dass man's nie mehr vergisst. Heute sind wir zusammen
gekommen, um den Freund und den Menschen zu ehren, er
gab stets und hat niemals genommen, zu helfen sein einzig
Begehren.
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Wenig ist's, was
wir dir schenken, viel zu wenig für die Zeit, wenn
der Taten wir gedenken, für die stets warst du bereit. Hast
auch manchmal du gescholten, wenn etwas daneben ging, der
Sache hat dein Wort gegolten, an der dein treues Herz dir hing. Hast
gewaltet und geschaltet, immer wo es nötig war, dein
Eifer ist niemals erkaltet und niemals machtest du dich rar. Wenig
ist's, was wir dir schenken, doch nimm' die Gaben nun zur Hand, durch
sie sollst du an uns denken im wohlverdienten Ruhestand.
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