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Gott
sei Dank!
Mit der Hände Arbeit und Gottes Segen, mit
der Sonne Licht und genügend Regen, mit Hilfe von Dreschern,
Wagen und Scharen ist die Ernte nun endlich eingefahren.
Darum
ein Fest für uns beginnt, mit bunten Bändern, die wehen im
Wind, mit Erntebier und Erntekranz feiern wir heut
beim Erntetanz!
Wie jedes Jahr erklingen wieder unsere
fröhlichen Erntelieder, wir folgen den alten Traditionen beim
Flechten unserer Erntekronen.
Doch säen und pflegen
wir zwar unser Land, doch gedeihen und reifen liegt in Gottes
Hand, darum danken wir für die Früchte von Acker und Beet heute
unserem Herrn im stillen Gebet!
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Ehre
dem Ährenmonat:
„Was der August nicht vermocht, kein
September mehr kocht“ – davon schon der Volksmund spricht, ohne
August gäb’s die Ernte nicht!
So ist uns dieser
Sommermonat im Gedanken, wenn im Herbst wir für die Ernte
danken, denn, ist eine Missernte ausgeblieben, kann
es nur am achten Monat liegen!
Mit Regen und mit
Sonnenschein, bringt der August uns die Ernte ein! Sorgt
für Wein, Früchte und für Brot und hilft gegen Hunger und
gegen Not!
Er lässt wachsen, was wir säen, er
lässt reifen und entstehen, wenn im Winde volle Ähren
schwanken, so ist das dem August zu danken!
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Rechter
Dank
Wir danken der Erde für ihre Gaben, an
denen wir uns täglich laben. Die Ernte ist nun eingefahren wird
vor Not und Hunger uns bewahren,
Die Erde schenkt
uns täglich Brot – doch wer bewahrt sie vor der Not? Während
sie für uns sorgt und gibt uns zu essen, haben wir auf sie
schon bald vergessen.
Sie gibt uns Früchte, Brot und
Wein – wir vergiften sie langsam und müllen sie ein! Sie
kredenzt uns Mais, Kartoffeln und Kohl – ihr servieren wir
Benzol, Toluol und Xylol.
Sie erfreut uns mit
Birnen- und Apfelduft und wir nehmen ihr zum Atmen die Luft! Als
Dank für der Ernte reichen Lohn lassen wir Äcker verschwinden
unter Asphalt und Beton!
So vieles uns schon die
Erde gab – und wir graben ihr jetzt das Wasser ab! Aber,
ist unsere Erde auch sehr krank, wir feiern weiter Erntedank!
Wir
DANKEN, aber wir sollten auch DENKEN, denn soll uns die Erde
weiter beschenken, wäre als rechter Dank es zu betrachten, auch
wir würden besser auf sie achten!
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