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Sound-Planet - Gedichte - Garten Gedichte

Garten Gedichte




Rundum die warme Frühlingsluft
und grüne Blätter wispern leise.
Inmitten von zartem Blütenduft
gehen die Gedanken auf die Reise.

Schmetterlinge fliegen gaukelnd –
so findest Du unter den Bäumen
- in der Hängematte schaukelnd -
im Garten einen Platz zum Träumen.

---

Große Müh’ n für ein kleines Grün

Im Frühjahr kann man es kaum erwarten,
es lockt schon vor dem Haus der Garten.
Voll Freude an die Arbeit in der Frühlingssonne -
Das verspricht Erholung und Wonne.

Es gilt keine Zeit mehr zu verlieren:
Erst mal den Rasen vertikutieren,
Laubrechen, Saatgut und ein Mäher
bringen den Frühling etwas näher.

Frische Erde in die neuen Töpfe,
schon recken bunte Blumen ihre Köpfe,
mit Wasser und Dünger, mit Liebe und Mühen
bringt man den Garten bald zum Blühen.

Und an den ersten warmen Tagen schon
Findet man der schweren Arbeit ersten Lohn -
dafür, dass man sich abgemüht,
es rundherum nun grünt und blüht!

---

Eigener Garten

Ein Mensch liebt innig seinen Garten,
genießt dort seinen Lieblingsplatz
und glaubt sich hier ganz im Privaten,
der Garten ist sein größter Schatz!

Ganz sicher ist er überdies,
dieser Platz im Grünen zum Verweilen,
ist sein alleiniges Paradies,
mit niemanden will er es teilen.

Doch selbstgefällig, wie er denkt
übersieht der Mensch dabei das Beste,
was seinem Garten Leben schenkt,
dass sind die kleinen, feinen Gäste.

Denn seinen Garten pflegen und verschönen
die vielen fleißigen, kleinen Arbeitsbienen
und um Augen wie Blumen zu verwöhnen,
die bunten Schmetterlinge gerne dienen.

Fröhliche Marienkäfer halten Schädlinge fern,
Würmer graben, um der Erde frische Luft zu bringen,
auch freundliche Igeln helfen im Garten gern,
während Amseln und Spatzen fröhlich singen.

Der Mensch sollte aufmerksam durch den Garten gehen,
statt seine „Alleinherrschaft“ hier anzustreben,
halb so schön wär’ s hier, das würd’ er dann sehen,
müsste er in seinem Garten ganz alleine leben.

---

Amsel, Drossel, Fink und Star

Amsel, Drossel, Fink und Star
– leider singen sie kaum mehr,
weniger hört man die Vogelschar –
mehr dafür den Schwerverkehr!

„Weggedüngt“ und mit Gift versprüht
auch viele der Insektenarten,
kaum ein Glühwürmchen mehr glüht,
kein Schmetterling wiegt sich im Garten.

Chemie hat ja heute Hochkonjunktur -
doch pflegst Du Dein eigenes Grün
wie es gefällt unserer Natur,
lohnen sich das Warten und die Müh’n.

Wenn auch nicht mit „Turbo“ wächst der Rasen
und manches „wilde“ Blümchen wird verschont,
jede dieser kleinen „Naturoasen“
wird mit fröhlichem Leben ja belohnt.

Soll im Garten ruhig auch mal Unkraut sprießen,
kommt dafür ein Igel gerne zu Besuch.
So können auch unsrer Kinder Vogelgezwitscher noch genießen
und kennen Honigbienen nicht nur aus dem Bilderbuch!









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