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Die
Hochzeit ist ein großer Tag heut´wird gefeiert wie man mag, ein
Riesenfest, das ist doch klar, Probleme machen sich heut´rar.
Doch
sieht man auch ein Tränchen weinen, die Braut, den Bräut´gam
und die Seinen. Die Eltern sind´s vor allem heut´ die
wichtiger sind als andere Leut.
Schließlich ist es
nicht nur toll das man das Kind hergeben soll. Es ist
nicht weg, doch fühlt man bald, das Kind ist groß, und man
wird alt.
Zur Schule hat man es gebracht, getröstet
in so mancher Nacht. Am Bett gesessen und gesungen, um
gute Zeugnisse gerungen.
Das Knie verpflastert, und
gelacht, so manchen Streich auch mitgemacht, sich
manches mal das Haar gerauft, und es als Kleinkind noch
getauft.
Man wollte immer nur das Beste, schöne,
bunte Kinderfeste, satte Mäulchen, Schokolade, steht
nicht kumm, setz dich gerade.
Ermahungen so manchen
Tag, was auch immer kommen mag, hat man das beste nur
ersonnen, und manche Hürde mit erklommen.
Nun
sind sie groß, und das ging schnell, der Mond geht unter, die
Sonn´wird hell, schon ist der Tag auf einmal da, wo
man zum ersten Male sah, das Liebste was er ausgewählt, und
was für sie jetzt nur noch zählt.
Man fühlt sich
alt, ist nun allein, so ist die Welt, so soll es sein. Hat
man dereinst alles bedacht, und sich bemüht, und recht gemacht, dann
hat man vielleicht großes Glück, und bekommt jetzt auch ein
Stück, der großen Liebe mit zu spüren, doch sollte
das nicht dazu führen, das man alles besser weiß, denn
das führt nur zu Stress und Schweiß. Dann gibt es Ärger, und
nicht wenig, das Brautpaar ist ab heute König! So
feiert heute frohen Mutes, die Frau tut das, der Manne tut es, und
freut euch an des Kindes Glück, dann habt ihr zweie gleich
zurück.
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Es ist ein wahrer
Hochgenuss, die Braut, der Bräutigam, der Kuss. Jetzt
spricht die Mutter Braut ganz leise, die gehen bald auf
Hochzeitsreise, woll´n wird das nicht auch mal tun? Uns
einfach mal so auszuruhn? und dabei eine Reise machen, lauter
schöne, ruhige Sachen, die wir lange nicht getan, fangen
wir gleich morgen an?
So werden auch die Eltern jung, sind
wie neu und voller Schwung, denn der Jugend holdes Glück, kehrt
mit der Hochzeit jetzt zurück. Man will hier doch nicht
abseits stehen, und einfach so nach Hause gehen, als
hätte sich hier nichts getan, seit die beiden Frau und Mann. So
sind die Brautläute der Schmied, für der Eltern Frühlingslied.
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