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Wir
wollen dem Brautpaare singen, die gemeinsames Leben erwählt. Unser
Lied soll harmonisch erklingen, weil es von der Liebe erzählt. Von
den Freuden und von ihren Küssen, die so zärtlich und
stürmisch zugleich, dass sie niemals erfahren müssen, dieses
Leben ist nicht immer leicht.
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Werft
den Reis und bunte Blumen, denn da kommt das schöne Paar, dass
vom Glücke viele Krumen da sind für sie immerdar. Sie
in Frieden und gemeinsam ihren Weg beschreiten, nie
allein und nimmer einsam einander begleiten.
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Seht,
jetzt wirft die Braut den Strauss gekonnt, im hohen Bogen, die
ihn fängt, wählt's Schicksal aus, der ist das Glück gewogen. Sie
wird bald die nächste sein, vor dem Altar, dort oben und
sie gehört mir ganz allein, denn sie ist mir gewogen.
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Kein
Anlass wäre besser, wenn Hochzeitglocken klingen und
gut gelaunte Esser viel Appetit mitbringen. Denn
heute wird getafelt, gefeiert und geschlemmt, getanzt,
gelacht, geschwafelt, ganz frei und ungehemmt. Es
knallen viele Korken, geleert wird mancher Krug, das
Brautpaar, frei von Sorgen, ist längst auf seinem Flug in
sonnige Gefilde, wo nur die Liebe wohnt. Selbst
Schwiegermutter milde auf ihrem Stuhle thront. Vor
ihr ein kleines Gläschen, das sie genüßlich schleckt, ganz
rot ist schon ihr Näschen, das sonst in allem steckt. Der
Anlass ist gegeben, damit die Gläser klingen, wie
schön ist doch das Leben wenn wir von Liebe singen.
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Heute
woll'n wir Hochzeit feiern mit dem Liebespaar, das
sich endlich wirklich traute vor den Traualtar. jetzt
beginnt der Ernst des Lebens, aber noch nicht heut, in
dem Zustand höchsten Schwebens sind sie, die Brautleut. Wunderschön,
sie anzusehen, mit perfektem Schliff wie sie jetzt
gemeinsam gehen durch das Kirchenschiff. Kommt, wir
werfen tausend Rosen, für das junge Glück, sieh nur,
wie sie sich liebkosen, Zwei in einem Stück. Heute
woll'n wir Hochzeit feiern mit dem jungen Paar, das
sich endlich wirklich traute vor den Traualtar.
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Seht,
wie die verliebte Braut dort vor dem Altar durch den
weißen Schleier schaut, leis flüstert sie Ja. Mehr
noch ihre Augen glänzen, als das Kleid aus Seide, Brautkinder
mit Blumenkränzen sind mir Augenweide. Und der
Bräutigam steckt ihr den Ring sanft an die Hand, kein
schöner Brautpaar, denk ich mir, gibt es im ganzen Land.
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