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Sound-Planet - Weihnachten - Weihnachten Bräuche

Weihnachten Bräuche




Adventkalender

Er ist nicht mehr wegzudenken und verkürzt die lange Zeit des Wartens. Besonders Kinder erfreuen sich an den kleinen Geschenken, die es jeden Tag gibt. Ursprünglich stammt der Adventkalender aus dem 19. Jahrhundert und kommt aus dem protestantischen Umfeld. In religiösen Familien wurden am 1. Dezember 24 Bilder an die Wand gehängt. Eine weitere Art ist der Strichkalender, bei dem 24 Kreidestriche an die Wand gemalt wurden und die Kinder jeden Tag einen Strich wegmachen durften. Seit ungefähr 1920 gibt es die Adventkalender mit Türchen, hinter denen sich zunächst Bibelverse befanden. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs etablierte sich der Adventkalender mit Süßigkeiten.

 

Adventskranz

Auch der Adventskranz gehört zu Weihnachten einfach dazu. Allerdings gibt es ihn erst seit Ende des 18. Jahrhunderts. Erst im Jahre 1925 hing erstmals ein Adventskranz mit vier Kerzen in einer katholischen Kirche in Köln. Seit 1935 benutzt man den kirchlich geweihten Adventskranz auch zu Hause. Bis heute hat sich dieser Brauch weltweit etabliert.

 

Immergrünes

Seit mehr als 600 Jahren hängt man sich in der Weihnachtszeit immergrüne Pflanzen in die Wohnung. Zweige von Wacholder, Misteln und Tannen bezeichnen eine ungebrochene Lebenskraft. So sollte das Haus und der Hof vor Schäden bewahrt bleiben.  

 
Kerzen

Im 14. Jahrhundert waren Kerzen ein Zeichen der Hoffung auf eine Zeit, die neu und heller ist. In d r Adventzeit waren die Kerzen immer rot, was ein Sinnbild für das Blut von Christus war, das er für die Menschheit vergossen hat.

 
Weihnachtsbaum

Die Tradition, einen Weihnachtsbaum aufzustellen, ist erst rund 400 Jahre alt. Bevor es den Weihnachtsbaum in Form einer Tanne gab, stellten die Menschen eine sog. „Sommerlaube“ auf, die bis zur Decke reichte und mit immergrünen Zweigen dekoriert wurde. Erst seit dem 17. Jahrhundert stellt man den Weihnachtsbaum so auf, wie wir es heute kennen. Während früher der Baumschmuck mit Bedacht ausgewählt wurde, wird heute alles angebracht, was glitzert und blinkert. Früher waren es rotbackige Äpfel, die an Adam und Eva erinnerten und als Symbol der Fruchtbarkeit galten. Des Weiteren dekorierte man mit Lebkuchen, die ein langes Leben schenken sollten. Durch die gebastelten Rosen aus Seidenpapier, sollten die Christbäume auch im Winter in voller Blüte stehen.





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