|
Ich ging langsam durch die Straßen,
die alle so schön weihnachtlich geschmückt waren und obwohl es schon
recht spät am Abend war, hatten die meisten Geschäfte noch geöffnet.
Sie präsentierten ihre lieblichen Weihnachtsgeschenke und noch viele
Menschen waren an diesem Abend vor Heilig Abend in den Straßen und
Geschäften unterwegs.
Von überall her erklang
weihnachtliche Musik und es lag ein Duft von Mandeln, Zuckerwatte und
Glühwein in der Luft. Dann fing es an zu schneien und die Schneeflocken
tanzten durch die Luft. Kinder drückten ihre Nasen an den Schaufenstern
platt und freuten sich sehr auf das, was am nächsten Tag kommen mag.
Liebespaar
traf man an, wohin man auch sah. Sie schlenderten Hand in Hand durch
die Gassen und auch sie freuten sich auf den morgigen Tag. Bei einigen
von ihnen war es wohl das erste gemeinsame Weihnachtsfest, denn man
konnte in den Augen deutlich die Verliebtheit und Vorfreude erkennen.
Gestört wird dieses Idyll durch eine schreiende Mutter, die ihren
Filius von der Fensterscheibe wegziehen will. Der Junge staunt und kann
sich kaum trennen, doch die Mutter zischt ihm zu, er sollte endlich
kommen, das könne sich ihr Weihnachtsmann sowieso nicht leisten.
Erschrocken
zucke ich zusammen, wie will man nur diesen kindlichen, traurigen Augen
wiederstehen? Wie wird dieser Junge sein Weihnachtsfest wohl erleben?
Vielleicht ist es das erste, welches er richtig realisieren kann, denn
älter als vier wird er nicht sein. Ich schaue mir die Mutter näher an,
sie selbst ist noch sehr jung und merkt betroffen, dass ich sie
anstarre.
Weihnachten, das ist doch das Fest der
Liebe, der Nächstenliebe und so höre ich mich zu der jammernden Mutter
sagen „Hallo, ich bin Luisa, darf ich mit ihnen das Weihnachtsfest
verbringen? Ich lade Sie und ihren Jungen ein.“ Wieder zucke ich
erschrocken zusammen, habe ich das wirklich gesagt? Wie kann ich mich
einer Frau aufdrängen, nur weil sie ihrem Jungen erklärt, dass das Geld
zu knapp ist für die vielen Geschenke?
Ich höre ein
leises „Danke, aber das geht doch nicht.“ Ja, warum eigentlich nicht?
Warum sollten nicht Menschen, die sich gar nicht kennen, nicht zusammen
das Weihnachtsfest feiern? Ich lade die Frau, die heißt Maria, zu einem
Glühwein ein und der Junge, Max, bekommt eine große Tasse heiße
Schokolade. Wir reden viel und sind uns gleich sympathisch. Das
Weihnachtsfest mit Max und Maria was das schönste meines Lebens und ich
habe eine sehr gute Freundin gewonnen.
Es weihnachtet sehr
„Im
Winter ist der Advent ohne Zweifel die aller schönste Zeit. Überall
liegt ein typisch weihnachtlicher Duft in der Nase und einige Wochen
bevor der Weihnachtsmann kommt, wird die Krippe im Wohnzimmer aufgebaut
und auch schnell folgt der Weihnachtsbaum. Kinder und Eltern fangen an
Plätzchen zu backen und die Kinder schreiben ihren Wunschzetteln an den
Weihnachtsmann.
Weihnachtsfeiern im Büro, im
Sportverein und im
Kindergarten sowie in der Schule stehen auf dem Programm und die
Vorfreunde auf das Fest der Liebe wächst mit jedem Tag. Zu Hause werden
die Zimmer weihnachtlich geschmückt, es folgen lustige
Bastelnachmittage und stimmungsvolle Abende mit Weihnachtsgeschichten.
Harmonie herrscht in allen Ecken der Welt und man kommt endlich einmal
zur Ruhe.
Wäre da nicht das lästige Geschenke
kaufen. Man hetzt von
Laden zu Laden, überleget hin und überlegt her. Doch schnell ist die
Ruhe wieder eingekehrt, wenn man alles gefunden hat. Nun werden die
Geschenke liebevoll eingepackt, was die Vorfreunde nochmals auf den
Höhepunkt bringt. Und dann ist er da, der langersehnte Heilige Abend.
Die Wohnungen werden nochmals auf Hochglanz poliert, der Weihnachtsbaum
noch mal gegossen, die Lichter angezündet und dann ist es so weit. Der
Weihnachtsmann kommt und man freut sich nicht nur über die Geschenke,
sondern auch darüber, dass man endlich ein paar Tage Teit für sich und
seine Familie hat.“
Das moderne Weihnachten
In
Zeiten in denen wir chillen statt uns auszuruhen und die Englische
Sprache immer mehr Einzug in unseren Alltag erhält, wird es Zeit, das
auch Weihnachten revolutioniert wird. Und so ist Weihnachten nicht mehr
Weihnachten, sondern X-Mas und der Weihnachtsmann der X-Man. Einige
Wochen vor Weihnachten beginnt man mit der ersten
Christmax-Mailing-Aktion just in Time, in der man auf die
Kick-off-Veranstaltung, also den ersten Advent hinweist.
Bei
einem
offiziellen Come-Together des Organizing Teams wird zum gemeinsamen
chillen bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Hierzu hat ein vorher ein
Projekt-Meeting statt gefunden, in dem man eine offizielle to-do-Liste
erstellt hat, die es gilt mit Power abzuarbeiten, damit das Event
reibungslos vonstatten geht. Nachdem man die richtige Lokation gefunden
hatte, ging es um die richtige performance, damit es de Gästen auch an
nichts fehlt und sie richtig verwöhnt werden.
Für
die Präsente ist das
Private-Präsent-Team zuständig, das für die jeweilige Zielgruppe die
perfekten Präsente über das Internet bestellt hat. Die Service-Provider
wie Engel, Elfen und Rentiere wurden per Conference Call über ihre
Mission informiert und ist alle absolut top. Des Weiteren wurde auch
eine Hotline eingerichtet, um kurzfristige Weihnachtswünsche entgegen
nehmen zu können.
Durch ein beeindruckendes
Management Informationen
System ist es möglich, X-Mas in einem ganz neuen Layout zu begehen.
Damit im nächsten Jahr die Challange ebenso gut gelingen kann, wurde
ein E-Book erstellt, das X-Mas Happy Party E-book, das Online
erhältlich ist. Zudem wurden Flyer erstellt und durch einen Newsletter
ist jeder Visitor immer up to date. In diesem Sinne „Frohe
Weihnachten“.
Kennst Du mehr Texte?
Einfach eingeben und abschicken:
Leser-Kommentare (0)
(Bitte Groß- und Kleinschreibung, sowie Grammatik beachten!)
Dir gefällt der Inhalt?
Diese Seite empfehlen
Diese Seite verlinken
Weitere Artikel:
Weihnachten Tischdekoration Weihnachtskarten Weihnachten Glückwünsche Weihnachten Karte / Weihnachtskarte
|